Donnerstag, 25. August 2011

Our day

Heute ist der letzte Unterrichtstag der Woche gewesen, wir haben jetzt alle unsere Fächer einmal durch. Für mich ist es Montags und Mittwochs um 12 zur Uni, Dienstags und Donnerstags um 9; Sonja muss immer um 8.30 hin, hat aber dafür kürzer (unsere längsten Tage gehen bis halb 6). Freitags haben wir beide frei.
Uns beiden gefällt der Unterricht gut, es ist schon etwas anders verglichen mit Trier, wir haben hier immer Hausaufgaben für die nächste Stunde (unsere 4 Fächer sind alle 2 mal die Woche, also meistens Hausaufgaben innerhalb der Woche). Das wirklich lustige ist, es gibt hier ein ungeschriebenes Gesetz, oder viel mehr eine Richtlinie: Die Zeit, die wir im Unterricht verbringen, entspricht der Zeit, die wir zusätzlich daheim mit den Hausaugaben verbringen. Aber das sind ja nur Richtlinien und eigentlich ist es sinnvoll noch mehr zu tun, schließlich kann man nie zu viel machen.
Okay, rechnen wir das mal hoch:
Unser Unterricht dauert jeweils 3h. Da wir vier verschiedene Fächer haben, sind das schonmal 12h. Doch damit ist nur Montag und Dienstag abgedeckt, fehlen also noch Mittwoch und Donnerstag, an denen sich die Fächer wiederholen, 24h. (Zum Vergleich, Sonjas Aufenthalt im letzten Semester in der FH Trier entsprach ca 14h die Woche)
Rechnen wir nun die Mindestzeit für die Hausaufgaben drauf, 48h. Aber das ist ja nur das zumindest angeforderte Pensum. Durch Verständnis- und Sprachprobleme bei Recherchen und Bibliotheksbesuchen, kommen wir bestimmt auf eine theoretische Zeit von 54h die Woche.

Aber das ist nur theoretisch. Wir haben das Glück, dass manche Dozenten keine Hausaufaben geben, wie zum Beispiel der Dozent von Life Drawing I (Aktzeichnen), der Untericht findet ausschließlich in der Schule statt. Auch hat Sonja eine Painting Class belegt, die was die Hausaufgaben angeht wohl auch nicht so arbeitsintensiv wird.
Alles in allem ist das Programm hier deutlich straffer, aber noch sind wir optimistisch.

Können wir das schaffen? - Jo, wir schaffen das!

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