Pünktlich um halb 3 waren wir am Flughafen von San Fancisco, nachdem wir nochmal wehmütig die Sicht auf die Stadt genossen. Schnell eingecheckt, so weit so gut. Aber dann.
Wir hatten noch jede menge Zeit und holten uns erstmal einen Kaffe. Wir sahen auf der Anzeigetafel dass unser Flug 15 min verspätet war, kein Problem, noch genug Zeit den Anschlussflug von Phoenix nach Kansas City zu bekommen. Doch kurze Zeit später erste Aufrufe wegen unserem Flug und immer mehr Verspätung, also sind wir zu einem Infoschalter und wurden informiert dass unser Flug zu viel Verspätung haben wird und wir den Anschlussflug nicht bekommen werden.
Unsere Optionen, eine weitere Nacht in SF verbringen und am nächsten Tag fliegen, trotzdem nach Phoenix zu fliegen und da eine Nacht zu bleiben oder ganz schnell noch in ein Flugzeug nach Chicago zu steigen und dann von da aus heute noch mit dem letzten Flug nach Kansas zu kommen. In jedem Fall war unser aufgegebenes Gepäck aber schon in dem Flieger nach Phoenix und würde am nächten Tag nach Kansas City fliegen.
Wir dachten es ist wichtiger schon mal nach Hause zu kommen und morgen zum Unterricht zu gehen und kein Geld für eine weitere Nacht irgendwo zu bezahlen, im Gepäck waren eh nur Klamotten, Badsachen und Souvenirs, wir hätten es dann am nächsten Tag am Flughafen abholen können oder uns schicken lassen.
Gesagt getan und gerade so noch den Flieger erwischt waren wir dann auf dem Weg nach Chicago. So weit wär ja noch alles mehr oder weniger in Ordnung gegangen, wenn auch ohne Gepäck. Allerdings hatte der Flug nach Chicago ebenfalls Verspätung, so dass wir schlussendlich den letzten Flug des Tages nach Kansas City verpassten und ohne Gepäck in Chicago am Flughafen saßen.
Wir haben uns dann an einen Southwest-Schalter gewandt und ein Tiket für den nächsten Tag und immerhin noch einen Coupon für Hotelermäßigungen bekommen, allerdings keine Erstattung. Wir haben dann das Billigse rausgesucht und sind im Shuttlebus hin. Die Empfangsdame war super freundlich und hat uns eine ganze Ladung Hygieneartikel gegeben, so dass wir wenigstens Zähne putzen konnten. Mittlerweile war es 11 Uhr nachts und wir totmüde, wir hatten wieder 2 Stunden Zeitverschiebung hinter uns und 6 Stunden Flug.
Am nächsten Tag gab es mitinbegriffenes Frühstücksbüffee. Frisch gestärkt fuhren wir wieder mit dem Shuttle zum Flughafen und saßen kurze Zeit später auch im Flugzeug.
Jetzt (13h) sind wir endlich wieder auf heimischem Boden und haben auch unser Gepäck wieder. Jedoch kann uns jetzt niemand vom Flughafen abholen und so verbringen wir den Nachmittag mit Starbuckskaffee neben der Gepäckrückgabe und warten darauf dass Gregs Arbeitstag hier in Kansas City zu Ende ist und er uns dann gegen 5 mit zurück nach Lawrence nimmt.
Ein ereignisreiches Wochenende geht zu Ende!
Mittwoch, 30. November 2011
Montag, 28. November 2011
Chinatown & Cable Car Museum
Für heute hatten wir uns Chinatown vorgenommen, die größte chinesische Gemeinde außerhalb von Asien.
Und wirklich, kaum sind wir durch das Tor, eine eigene Stadt in der Stadt. Links und rechts Souvenirshops so weit das Auge reicht, doch je weiter wir gehen desto weniger Touristen treffen wir und auch die Ladenviefalt nimmt zu. Sogar die Straßenschilder sind chinesisch untertitelt und wir treffen kaum noch Amerikaner oder Touristen. Um so irritierender in Geschäften auf Englisch mit der Kassiererin zu sprechen bei so viel asiatischem Flair.
Hinterher sind wir zum Cable Car Museum gegangen. Schon von draußen hörte man Maschinen und roch Motoröl. Drinnen erwartete uns die riesige Konstruktion die die Cable Cars antreibt bzw. die Kabel bewegt. Außerdem noch ein, wie auch sonst, Souvenirshop und viele alte Cablecarteile und Erklärungstafeln. Es war interessant zu sehen wie das ganze funktioniert und wie viel Arbeit hinter einer einzigen Fahrt steckt...
Heute ist unser letzter Tag und ich vermisse San Francisco jetzt schon, falls ihr mal die Möglichkeit habt, kommt her, es lohnt sich.
Und wirklich, kaum sind wir durch das Tor, eine eigene Stadt in der Stadt. Links und rechts Souvenirshops so weit das Auge reicht, doch je weiter wir gehen desto weniger Touristen treffen wir und auch die Ladenviefalt nimmt zu. Sogar die Straßenschilder sind chinesisch untertitelt und wir treffen kaum noch Amerikaner oder Touristen. Um so irritierender in Geschäften auf Englisch mit der Kassiererin zu sprechen bei so viel asiatischem Flair.
Hinterher sind wir zum Cable Car Museum gegangen. Schon von draußen hörte man Maschinen und roch Motoröl. Drinnen erwartete uns die riesige Konstruktion die die Cable Cars antreibt bzw. die Kabel bewegt. Außerdem noch ein, wie auch sonst, Souvenirshop und viele alte Cablecarteile und Erklärungstafeln. Es war interessant zu sehen wie das ganze funktioniert und wie viel Arbeit hinter einer einzigen Fahrt steckt...
Heute ist unser letzter Tag und ich vermisse San Francisco jetzt schon, falls ihr mal die Möglichkeit habt, kommt her, es lohnt sich.
| DIE Maschine |
| Cable Car Kabel? |
Cable Cars oh Cable Cars
Heute haben wir uns nach der Euphorie unserer ersten Cable Car Tour gestern ein Tagesticket gekauft, mit dem man den ganzen Tag rauf und runter fahren kann wie man lustig ist. Als erstes haben wir jedoch eine Shoppingtour unternommen und viele schöne Winterdinge gekauft, Strumpfhosen, Stulpen usw. Hier gibt es so viele schöne Geschäfte mit Wintermusterdingen.
Nachdem wir die besten Geschäfte durch hatten haben wir uns in die Cable Car Schlange eingereiht und auf unsere Fahrt gewartet. Dann ging es endlich los, San Francisco bei Tag in voller Fahrt! Wunderschön. Wir sind nach halber Strecke ausgestiegen, und zwar bei der Lombard Street, der berühmten Straße mit den vielen engen Kurven. Sie liegt ganz oben auf einem der vielen Hügel und der Ausblick ist toll. Nachdem wir Fotos aus jedem Blickwinkel gemacht hatten sind wir den Berg runtergekraxelt und haben uns nach Mittagessen umgeschaut, der Beginn der Subway-Odyssee.
Nach einer Weile sah ich ein Subwayschild und wir beschlossen dort nachher zu essen, wollten aber noch vorher zum Starbucks. Also suchten wir einen und Sonja holte sich einen Kaffee. Ich hatte mir blöderweise nicht die Straße mit dem Subway gemerkt, also gingen wir mehr oder weniger auf gut Glück los. Natürlich fanden wir ihn nicht wieder. Nach Ewigkeiten der Umherirrerei (Sonja hatte sogar schon ihren Kaffee leer und das will was heißen) und aufkommender Verzweiflung dann das Schild. Die Freude war von kurzer Dauer, was uns beiden nicht aufgefallen war, es war lediglich eine riesige Reklame für Subways auf dem Dach eines anderen Cafes. Ernüchtert und sehr hungig nahmen wir den nächstbesten Burgerking und bestellten irgendwas. Endlich endlich satt konnten wir auch wieder gut gelaunt weiterziehen und pressten uns einen Penny mit Wahrzeichen von San Francisco drauf.
Mittlerweile war es auch schon später Nachmittag und wir nahmen ein Cable Car zurück. Damit sich das Tagesticket jedoch lohnt muss man mindestens 3 mal fahren, ansonsten wär der Spaß in Einzelfahrten billiger. Also, an der Endstation angekommen, wir direkt wieder in die Schlange und den Berg wieder zurück. Und dann nochmal wieder Richtung Hotel. Ein wirklich kabeliger Tag!
Nachdem wir die besten Geschäfte durch hatten haben wir uns in die Cable Car Schlange eingereiht und auf unsere Fahrt gewartet. Dann ging es endlich los, San Francisco bei Tag in voller Fahrt! Wunderschön. Wir sind nach halber Strecke ausgestiegen, und zwar bei der Lombard Street, der berühmten Straße mit den vielen engen Kurven. Sie liegt ganz oben auf einem der vielen Hügel und der Ausblick ist toll. Nachdem wir Fotos aus jedem Blickwinkel gemacht hatten sind wir den Berg runtergekraxelt und haben uns nach Mittagessen umgeschaut, der Beginn der Subway-Odyssee.
Nach einer Weile sah ich ein Subwayschild und wir beschlossen dort nachher zu essen, wollten aber noch vorher zum Starbucks. Also suchten wir einen und Sonja holte sich einen Kaffee. Ich hatte mir blöderweise nicht die Straße mit dem Subway gemerkt, also gingen wir mehr oder weniger auf gut Glück los. Natürlich fanden wir ihn nicht wieder. Nach Ewigkeiten der Umherirrerei (Sonja hatte sogar schon ihren Kaffee leer und das will was heißen) und aufkommender Verzweiflung dann das Schild. Die Freude war von kurzer Dauer, was uns beiden nicht aufgefallen war, es war lediglich eine riesige Reklame für Subways auf dem Dach eines anderen Cafes. Ernüchtert und sehr hungig nahmen wir den nächstbesten Burgerking und bestellten irgendwas. Endlich endlich satt konnten wir auch wieder gut gelaunt weiterziehen und pressten uns einen Penny mit Wahrzeichen von San Francisco drauf.
Mittlerweile war es auch schon später Nachmittag und wir nahmen ein Cable Car zurück. Damit sich das Tagesticket jedoch lohnt muss man mindestens 3 mal fahren, ansonsten wär der Spaß in Einzelfahrten billiger. Also, an der Endstation angekommen, wir direkt wieder in die Schlange und den Berg wieder zurück. Und dann nochmal wieder Richtung Hotel. Ein wirklich kabeliger Tag!
Samstag, 26. November 2011
Tourist activities
Heute haben wir mal ganz den Tourist raushängen lassen und eine 3,5 stündige Stadtrundfahrt gebucht. Alles zu erklären was wir gesehen haben würde wohl ebenfalls 3,5 Stunden Schreiben benötigen, daher nur die Highlights:
Als erstes gings zum Fisherman's Wharf, dem Hafen. Schon in den ersten Minuten Fahrt waren wir total überwältigt von der Schönheit der Stadt. Gestern hatten wir San Francisco ja nur aus der Luft und dann ein paar Straßen im Dunkeln gesehen, heute dann die geballte Aussicht bei Sonnenschein. Es ist einfach wunderschön hier. Also, zuerst der Hafen. irgendwie finde ich vergleichbar mit europäischen Küsten, ein Souvenirshop am anderen und Menschen so weit das Auge reicht. Trotzdem toll die San Francisco Bay zu sehen, aber nicht gerade der authentischste Ort. Wir saßen ja im Bus und waren auch bald weitergefahren, nächster Stop Golden Gate Bridge. Was soll ich sagen, es ist wie mit dem Fliegen, Fotos sind nicht dasselbe, man muss es selbst erleben. Sie ist einfach traumhaft schön. Nachdem alle Fotos gemacht hatten gings weiter zu den Twin Peaks von wo aus die Aussicht auch wieder grandios ist.
Die ganze Fahrt war ja wie gesagt 3,5 Stunden lang und natürlich haben wir viel mehr gesehen als diese drei "Hauptattraktionen", die Tour hat sich wirklich sehr gelohnt. San Francisco hat so viele Facetten und jede Straße ist wieder einmalig schön mit ihren vielen Hügeln.
Nach der Tour sind wir wieder bei Fisherman's Wharf ausgestiegen und haben uns durch die Souvenirläden gewühlt und beide einen San Francisco-Pulli gekauft der sich später noch als sehr nützlich erwies. Mittlerweile dämmerte es und wir haben noch einen Burito gegessen bevor wir uns auf den Weg zu den Cablecars gemacht haben. Wir hatten sie schon gestern bewundert und wollten jetzt unbedingt fahren, allerdings war die Warteschlange ewig lang. Es wurde auch schon dunkel und vor allem kalt, doch dank neuer Pullis ganz gut auszuhalten. Schlussendlich waren wir an der Reihe und genossen die tolle Fahrt, wirklich einmalig. Leider gings nach einer Weile einfach nicht mehr weiter weil etwas mit dem Kabel nicht stimmte. Also sind wir zu Fuß zum Hotel gegangen und haben noch mehr kalifornische Straßen bei Nacht erlebt.
Morgen haben wir noch nicht viel vor außer zur Lombard Street zu kommen, die Straße mit den meisten Kurven auf kürzester Strecke. Es war ein toller Touristentag!
Als erstes gings zum Fisherman's Wharf, dem Hafen. Schon in den ersten Minuten Fahrt waren wir total überwältigt von der Schönheit der Stadt. Gestern hatten wir San Francisco ja nur aus der Luft und dann ein paar Straßen im Dunkeln gesehen, heute dann die geballte Aussicht bei Sonnenschein. Es ist einfach wunderschön hier. Also, zuerst der Hafen. irgendwie finde ich vergleichbar mit europäischen Küsten, ein Souvenirshop am anderen und Menschen so weit das Auge reicht. Trotzdem toll die San Francisco Bay zu sehen, aber nicht gerade der authentischste Ort. Wir saßen ja im Bus und waren auch bald weitergefahren, nächster Stop Golden Gate Bridge. Was soll ich sagen, es ist wie mit dem Fliegen, Fotos sind nicht dasselbe, man muss es selbst erleben. Sie ist einfach traumhaft schön. Nachdem alle Fotos gemacht hatten gings weiter zu den Twin Peaks von wo aus die Aussicht auch wieder grandios ist.
Die ganze Fahrt war ja wie gesagt 3,5 Stunden lang und natürlich haben wir viel mehr gesehen als diese drei "Hauptattraktionen", die Tour hat sich wirklich sehr gelohnt. San Francisco hat so viele Facetten und jede Straße ist wieder einmalig schön mit ihren vielen Hügeln.
Nach der Tour sind wir wieder bei Fisherman's Wharf ausgestiegen und haben uns durch die Souvenirläden gewühlt und beide einen San Francisco-Pulli gekauft der sich später noch als sehr nützlich erwies. Mittlerweile dämmerte es und wir haben noch einen Burito gegessen bevor wir uns auf den Weg zu den Cablecars gemacht haben. Wir hatten sie schon gestern bewundert und wollten jetzt unbedingt fahren, allerdings war die Warteschlange ewig lang. Es wurde auch schon dunkel und vor allem kalt, doch dank neuer Pullis ganz gut auszuhalten. Schlussendlich waren wir an der Reihe und genossen die tolle Fahrt, wirklich einmalig. Leider gings nach einer Weile einfach nicht mehr weiter weil etwas mit dem Kabel nicht stimmte. Also sind wir zu Fuß zum Hotel gegangen und haben noch mehr kalifornische Straßen bei Nacht erlebt.
Morgen haben wir noch nicht viel vor außer zur Lombard Street zu kommen, die Straße mit den meisten Kurven auf kürzester Strecke. Es war ein toller Touristentag!
Freitag, 25. November 2011
San Francisco is calling!
San Francisco, endlich!
Heute morgen haben uns Greg und Jeni mitsamt der ganzen Family zum Flughafen gefahren, mit einem Abstecher zu den wohl besten Donuts von ganz Lawrence von der "Munchers Bakery" .. Sonja und ich hatten einen Creamcheese Donut, angeblich die einzigen ihrer Art, superlecker.
Frisch gestärkt am Flughafen angekommen gings schnell ans Gepäck einchecken und dann ab durch den Zoll. Alles ohne Probleme, also nur noch auf den Flug warten. Dann gings endlich in den Flieger, ich habs vermisst! Wir haben den Grand Canyon überflogen und konnten trotz Mittelreihenplatz ein paar Blicke erhaschen, seeeehr groß. In Los angeles sind wir dann gelandet und auch da hatten wir beim Anschlussflug nach San Francisco einen kurzen Blick auf die Stadt von oben. Nach nur einer weiteren Stunde Flugzeit (insgesamt waren wir 6 Stunden unterwegs, mit Wartezeit) dann endlich am Ziel! San Francisco bei Sonnenuntergang.
Kleine Story des Tages, als wir in San Francisco gelandet waren haben wir gewartet bis ein Großteil der Leute ausgestiegen war weils immer so ein Gedränge ist. Währenddessen konnten wir zusehen wie das aufgegebene Gepäck auf einem Förderband ausgeladen und von Mitarbeitern auf Wagen verlanden wurde. Nicht gerade zimperlich! Teilweise haben sie die Koffer wirklich geschmissen. Dann nach einer Weile konnten wir tatsächlich unsere Koffer auf dem Band entdecken und hofften lachend sie würden sie besser behandeln, weit gefehlt, meiner flog einen Meter durch die Luft bevor er (bestimmt mit einem lauten Klatschen) auf dem Anhängerboden landete. Die Pointe ist, als wir eben Koffer auspackten und ich meine Schminke ins Badezimmer brachte fand ich von dem Puder einen Haufen Krümel...Nunja, aus Fehlern lernt man, nächstes Mal besser polstern!
Nachdem wir also gelandet waren und das System der Straßenbahn durchblickt hatten gings in Richtung Hotel. Nach einer halben Stunde Fahrt waren wir an der am besten gelegensten Haltestelle und gingen von da aus etwa 20 Minuten zu Fuß. Kein Problem an einem normalen Tag, aber heute ist der Tag nach Thanksgiving, auch "Black Friday" genannt. An diesem Tag haben alle Geschäfte in Amerika ewige Öffnungszeiten und unglaubliche Rabatte. Zu diesem Zweck Campen sogar viele Leute Stunden vorher vor den Geschäften um die wenigen, aber superblilligen Schnäppchen zu erhaschen. Heute ist dieser berühmte Tag und dementsprechend voll waren die Straßen durch die wir uns mit unseren Trolleys schlugen.
Dann waren wir doch angekommen und checkten in unser Hotel ein. Uns wurden direkt diverse Touristenattraktionen angeboten und wir haben uns erstmal für eine Bus-Sightseeingtour für morgen entschieden um schonmal einen Überblick zu bekommen und dann die restlichen Tage auf eigene Faust zu erkunden.
Nachdem wir erstmal ein bisschen ausgepackt haben (siehe Puderkrümel) sind wir dann noch mal los durch die Menschenmassen und haben ein bisschen kalifornische Luft geschnuppert und was zu Essen gekauft.
Jetzt gehts ins Bett denn wir sind ziemlich ko vom Flug und 2 Stunden Zeitverschiebung und wollen morgen mit voller Energie San Francisco erkunden!
Heute morgen haben uns Greg und Jeni mitsamt der ganzen Family zum Flughafen gefahren, mit einem Abstecher zu den wohl besten Donuts von ganz Lawrence von der "Munchers Bakery" .. Sonja und ich hatten einen Creamcheese Donut, angeblich die einzigen ihrer Art, superlecker.
Frisch gestärkt am Flughafen angekommen gings schnell ans Gepäck einchecken und dann ab durch den Zoll. Alles ohne Probleme, also nur noch auf den Flug warten. Dann gings endlich in den Flieger, ich habs vermisst! Wir haben den Grand Canyon überflogen und konnten trotz Mittelreihenplatz ein paar Blicke erhaschen, seeeehr groß. In Los angeles sind wir dann gelandet und auch da hatten wir beim Anschlussflug nach San Francisco einen kurzen Blick auf die Stadt von oben. Nach nur einer weiteren Stunde Flugzeit (insgesamt waren wir 6 Stunden unterwegs, mit Wartezeit) dann endlich am Ziel! San Francisco bei Sonnenuntergang.
Kleine Story des Tages, als wir in San Francisco gelandet waren haben wir gewartet bis ein Großteil der Leute ausgestiegen war weils immer so ein Gedränge ist. Währenddessen konnten wir zusehen wie das aufgegebene Gepäck auf einem Förderband ausgeladen und von Mitarbeitern auf Wagen verlanden wurde. Nicht gerade zimperlich! Teilweise haben sie die Koffer wirklich geschmissen. Dann nach einer Weile konnten wir tatsächlich unsere Koffer auf dem Band entdecken und hofften lachend sie würden sie besser behandeln, weit gefehlt, meiner flog einen Meter durch die Luft bevor er (bestimmt mit einem lauten Klatschen) auf dem Anhängerboden landete. Die Pointe ist, als wir eben Koffer auspackten und ich meine Schminke ins Badezimmer brachte fand ich von dem Puder einen Haufen Krümel...Nunja, aus Fehlern lernt man, nächstes Mal besser polstern!
Nachdem wir also gelandet waren und das System der Straßenbahn durchblickt hatten gings in Richtung Hotel. Nach einer halben Stunde Fahrt waren wir an der am besten gelegensten Haltestelle und gingen von da aus etwa 20 Minuten zu Fuß. Kein Problem an einem normalen Tag, aber heute ist der Tag nach Thanksgiving, auch "Black Friday" genannt. An diesem Tag haben alle Geschäfte in Amerika ewige Öffnungszeiten und unglaubliche Rabatte. Zu diesem Zweck Campen sogar viele Leute Stunden vorher vor den Geschäften um die wenigen, aber superblilligen Schnäppchen zu erhaschen. Heute ist dieser berühmte Tag und dementsprechend voll waren die Straßen durch die wir uns mit unseren Trolleys schlugen.
Dann waren wir doch angekommen und checkten in unser Hotel ein. Uns wurden direkt diverse Touristenattraktionen angeboten und wir haben uns erstmal für eine Bus-Sightseeingtour für morgen entschieden um schonmal einen Überblick zu bekommen und dann die restlichen Tage auf eigene Faust zu erkunden.
Nachdem wir erstmal ein bisschen ausgepackt haben (siehe Puderkrümel) sind wir dann noch mal los durch die Menschenmassen und haben ein bisschen kalifornische Luft geschnuppert und was zu Essen gekauft.
Jetzt gehts ins Bett denn wir sind ziemlich ko vom Flug und 2 Stunden Zeitverschiebung und wollen morgen mit voller Energie San Francisco erkunden!
| Grand Canyon! |
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| San Francisco |
| Unser Zimmer |
Dienstag, 22. November 2011
Thanksgiving 1-4
Nachdem wir jetzt etwa eine Woche am Stück nur gefressen haben und uns so langsam wieder bewegen können ein herzliches Hallo vom Thanksgivingmarathon!
Alles fing mit einem Haufen Emails an von zahlreichen Studentenorganisationen an, die allesamt irgendwann ein Thanksgivingdinner machten und wir eingeladen waren.
Los gings mit einem Thanksgiving in der Mensa. Es war unglaublich voll und man musste lange anstehen, allerdings gerechtfertigt! Alle möglichen Leckereien, Truthahn, Püree, Kürbis in allen Variationen, Kuchen, Früchtebrot usw. Seehr lecker und ein schöner Auftakt der Feiertage!
Zwei Tage später gings weiter mit dem Dinner von "Global Partners". Jeder der kommen wollte, sollte etwas zu Essen mitbringen, vorzugsweise aus seinem Land. Wir haben lange überlegt und uns schonmal vorab gegen Sauerkraut entschieden, wir wollen Deutschland ja nicht für ewig bei den Amerikanern schlechtmachen :) Unsere Wahl fiel dann auf Spargel mit Bacon umwickelt und Käse drauf. Gesagt, getan, zu Walmart gefahren und eingekauft. Zu Hause haben wir dann bestimmt eine Stunde mit Kochen verbracht weil wir nur eine kleine Ofenform hatten und so die Röllchen immer nacheinander gebacken werden mussten.
Schließlich waren wir fertig und sind los zum Essen gefahren. Viele Leute waren nicht unbedingt da, aber unser Essen kam gut an und war in wenigen Minuten leer (wir hatten ca. 25 Röllchen). Es gab natürlich Truthahn, dann noch Kartoffelpüree und andere Beilagen.
Beim Essen haben wir Freunde getroffen die danach noch auf ein anderes Thanksgivingessen gehen wollten von der nächsten Organisation. Wir haben uns einfach mal angeschlossen (es ist ja nicht so als ob wir schon pappsatt gewesen wären) und quasi direkt weitergeschlemmt.. Es war schön, aber anstrengend!
Und dann, wieder einen Tag später nummer vier unserer Orgien. Diesmal lud die WG von Abbey (Sonjas Exchange friend) zur "Pilger vs Indianer"-Party. Natürlich zuerst das Essen, und zwar viel davon. Wir hatten auch wieder was mitgebracht, diesmal Reibekuchen und Apfelmus. Wieder lange Kocherei mit nur einer Pfanne für mich, aber es hat sich gelohnt und die Puffer kamen gut an. Hinterher sind wir nach draußen gegangen und haben eine Art Baseball gespielt, in Gruppen zwischen Indianern und Pilgern, zwischen denen man sich vorher entscheiden musste. Sonja hat nicht mitgespielt, aber ich hab tatsächlich mal einen Ball getroffen. Es war sehr kalt und windig, deshalb sind wir auch nach dem Spiel gegangen.
Am Donnerstag ist ja dann noch der richtige Thanksgiving-Feiertag und wir sind bei Greg und Jeni eingeladen. Wir werden wieder Kartoffelpuffer mitbringen und außerdem noch Schokoadventskalender für alle 4 Kinder (haben wir ein einem Spezialitätenladen gefnden). Bestimmt eine gute Überraschung denn die Adventskalendertradition gibt es hier nicht und unsere Gastfamilie ist sowieso immer von allem deutschen begeistert :)
Also, Thanksgiving Nummer 5 kann kommen!
Alles fing mit einem Haufen Emails an von zahlreichen Studentenorganisationen an, die allesamt irgendwann ein Thanksgivingdinner machten und wir eingeladen waren.
Los gings mit einem Thanksgiving in der Mensa. Es war unglaublich voll und man musste lange anstehen, allerdings gerechtfertigt! Alle möglichen Leckereien, Truthahn, Püree, Kürbis in allen Variationen, Kuchen, Früchtebrot usw. Seehr lecker und ein schöner Auftakt der Feiertage!
Zwei Tage später gings weiter mit dem Dinner von "Global Partners". Jeder der kommen wollte, sollte etwas zu Essen mitbringen, vorzugsweise aus seinem Land. Wir haben lange überlegt und uns schonmal vorab gegen Sauerkraut entschieden, wir wollen Deutschland ja nicht für ewig bei den Amerikanern schlechtmachen :) Unsere Wahl fiel dann auf Spargel mit Bacon umwickelt und Käse drauf. Gesagt, getan, zu Walmart gefahren und eingekauft. Zu Hause haben wir dann bestimmt eine Stunde mit Kochen verbracht weil wir nur eine kleine Ofenform hatten und so die Röllchen immer nacheinander gebacken werden mussten.
Schließlich waren wir fertig und sind los zum Essen gefahren. Viele Leute waren nicht unbedingt da, aber unser Essen kam gut an und war in wenigen Minuten leer (wir hatten ca. 25 Röllchen). Es gab natürlich Truthahn, dann noch Kartoffelpüree und andere Beilagen.
Beim Essen haben wir Freunde getroffen die danach noch auf ein anderes Thanksgivingessen gehen wollten von der nächsten Organisation. Wir haben uns einfach mal angeschlossen (es ist ja nicht so als ob wir schon pappsatt gewesen wären) und quasi direkt weitergeschlemmt.. Es war schön, aber anstrengend!
Und dann, wieder einen Tag später nummer vier unserer Orgien. Diesmal lud die WG von Abbey (Sonjas Exchange friend) zur "Pilger vs Indianer"-Party. Natürlich zuerst das Essen, und zwar viel davon. Wir hatten auch wieder was mitgebracht, diesmal Reibekuchen und Apfelmus. Wieder lange Kocherei mit nur einer Pfanne für mich, aber es hat sich gelohnt und die Puffer kamen gut an. Hinterher sind wir nach draußen gegangen und haben eine Art Baseball gespielt, in Gruppen zwischen Indianern und Pilgern, zwischen denen man sich vorher entscheiden musste. Sonja hat nicht mitgespielt, aber ich hab tatsächlich mal einen Ball getroffen. Es war sehr kalt und windig, deshalb sind wir auch nach dem Spiel gegangen.
Am Donnerstag ist ja dann noch der richtige Thanksgiving-Feiertag und wir sind bei Greg und Jeni eingeladen. Wir werden wieder Kartoffelpuffer mitbringen und außerdem noch Schokoadventskalender für alle 4 Kinder (haben wir ein einem Spezialitätenladen gefnden). Bestimmt eine gute Überraschung denn die Adventskalendertradition gibt es hier nicht und unsere Gastfamilie ist sowieso immer von allem deutschen begeistert :)
Also, Thanksgiving Nummer 5 kann kommen!
Samstag, 19. November 2011
Goodbye Summer
Ja, auch hier wird es irgendwann mal kühler. Genauergesagt seit ein paar Tagen bewegen sich die Temperaturen unter 15 Grad, tiefster Winter! So langsam verlieren auch die schönsten Herbstbäume ihre Blätter und wir hatten den ersten Frost. Trotzdem gibt es hier immernoch Leute die in Shorts rumlaufen sobald sich die Sonne für ein paar Minuten zeigt...
Montag, 14. November 2011
After 10 Hours at the Airport
Mein Flug hatte jetzt Verspätung bis 21:31 Uhr, eigentlich sollte er um 5:05 los fliegen.
Der ganze Tag bestand nur aus Frühstücken, einchecken, rumsitzen, arbeiten, bis man merkt, dass alle Bleistifte stumpf sind und man keinen Spitzer dabei hat, auf Facebook rumhängen, bis der Akku des Laptops fast leer ist, Musik hören, bis der MP3 Player leer ist...
Ihr merkt, da kann man ein Muster erkennen. Und zu allem Übel ist der Akku meines Handys auch fast leer. Und jetzt ratet mal wo meine ganzen Ladekabel sind.
Genau im eingecheckten Koffer...
Ein wunderbarer Tag um über Gott und die Welt nachzudenken.
Der ganze Tag bestand nur aus Frühstücken, einchecken, rumsitzen, arbeiten, bis man merkt, dass alle Bleistifte stumpf sind und man keinen Spitzer dabei hat, auf Facebook rumhängen, bis der Akku des Laptops fast leer ist, Musik hören, bis der MP3 Player leer ist...
Ihr merkt, da kann man ein Muster erkennen. Und zu allem Übel ist der Akku meines Handys auch fast leer. Und jetzt ratet mal wo meine ganzen Ladekabel sind.
Genau im eingecheckten Koffer...
Ein wunderbarer Tag um über Gott und die Welt nachzudenken.
Orange Juice on the New Orleans International Airport
Und da melde ich mich zurück, diesmal vom Flughafen, wo ich schon seit heute morgen um 11 Uhr sitze. Gerade haben wir 16 Uhr. Klingt nach einem spannenden Tag? Ja da könntet ihr recht haben.
Bis auf eine kleine dumme Aktion meinerseits ist hier auch noch nichts spannendes passiert. Ich wollte mir einen O-Saft kaufen und hab ihn geschickter Weise auf den Boden fallen lassen.
Das Resultat: Ich habe den Airport geflutet, Ironie des Schicksals, was? Ein fleißiger Mitarbeiter hat mein Malheur aber direkt verschwinden lassen und die nette Vekäuferin hat mir sogar eine neue Flasche gegeben.
Tja und jetzt sitze ich hier, trinke meinen neuen Orangensaft und warte darauf, dass die letzte halbe Stunde bis zum Boarding vorbei geht. Doch ich bin wiedermal der absolute Glückspilz, mein Flug hat Verspätung, juhuu. Nich weiß keiner, wie viel, ich hoffe ja, nur so 10 Minuten oder so, weil sollte es großartig weiter darüber hinaus gehen, habe ich ein kleines Problemchen. Ich habe einen Shuttleservice gebucht, der mich um 7:30 Uhr beim Airport in Kansas City abholt. Das ist ihre letzte Tour und ich hoffe, dass ich die erwische, ansonsten muss ich mir vermutlich ein Taxi bestellen, dass mich nach Lawrence fährt und das ist verdammt teuer.
Wünscht mir also Glück!
Wovon ich euch aber eigentlich erzählen wollte, war mein Sonntag in NOLA.
Morgens haben wir eine Bustour durch New Orleans gemacht, dabei sind wir nocheinmal durch das French Quater gefahren, und haben dabei ein kleines Ferienhäuschen von Angelina Jolie und Brad Pitt gesehen. Die Häuser in dem Viertel sind wirklich wunderschön, nicht wirklich im französischen Stil, aber sehr romantisch mit Balkonen und vielen Pflanzen. Aber die Fotos lade ich ja noch die Tage hoch. Danach sind wir in den Garden District gefahren, das VIP-Quater New Orleans, wenn man so will. Dort steht auch das Haus in dem der Film 'Der sonderbare Falle des Benjamin Buttons' gedreht wurde.
Um in dieser schicken Gegend ein Haus bauen zu dürfen, muss man mindestens 20 Zimmer auf seinen grundriss draufbekommen. Ihr könnt euch ja jetzt denken, wie viel Geld die Menschen die dort leben haben. Von diesem Viertel sind wir in die normalen Wohngegenden gefahren und dort gibt es noch sichtliche Spuren von dem Hurricane Kathrina. Viele Leute konnten bis jetzt noch nicht das Geld aufbringen um ihre Häuser reparieren zu lassen. Oder aber sie haben zur Miete gewohnt und sind umgezogen.
Ein wirklich trauriger Anblick, aber eben die Realität.
Ich habe gerade erfahren, dass mein Flugzeug technische Probleme hat und vermutlich nicht vor 9:30 Uhr starten wird. Ich glaube ich sollte mich mal um die Sache kümmern.
Jetzt brauch ich doppeltes Glück...
Bis auf eine kleine dumme Aktion meinerseits ist hier auch noch nichts spannendes passiert. Ich wollte mir einen O-Saft kaufen und hab ihn geschickter Weise auf den Boden fallen lassen.
Das Resultat: Ich habe den Airport geflutet, Ironie des Schicksals, was? Ein fleißiger Mitarbeiter hat mein Malheur aber direkt verschwinden lassen und die nette Vekäuferin hat mir sogar eine neue Flasche gegeben.
Tja und jetzt sitze ich hier, trinke meinen neuen Orangensaft und warte darauf, dass die letzte halbe Stunde bis zum Boarding vorbei geht. Doch ich bin wiedermal der absolute Glückspilz, mein Flug hat Verspätung, juhuu. Nich weiß keiner, wie viel, ich hoffe ja, nur so 10 Minuten oder so, weil sollte es großartig weiter darüber hinaus gehen, habe ich ein kleines Problemchen. Ich habe einen Shuttleservice gebucht, der mich um 7:30 Uhr beim Airport in Kansas City abholt. Das ist ihre letzte Tour und ich hoffe, dass ich die erwische, ansonsten muss ich mir vermutlich ein Taxi bestellen, dass mich nach Lawrence fährt und das ist verdammt teuer.
Wünscht mir also Glück!
Wovon ich euch aber eigentlich erzählen wollte, war mein Sonntag in NOLA.
Morgens haben wir eine Bustour durch New Orleans gemacht, dabei sind wir nocheinmal durch das French Quater gefahren, und haben dabei ein kleines Ferienhäuschen von Angelina Jolie und Brad Pitt gesehen. Die Häuser in dem Viertel sind wirklich wunderschön, nicht wirklich im französischen Stil, aber sehr romantisch mit Balkonen und vielen Pflanzen. Aber die Fotos lade ich ja noch die Tage hoch. Danach sind wir in den Garden District gefahren, das VIP-Quater New Orleans, wenn man so will. Dort steht auch das Haus in dem der Film 'Der sonderbare Falle des Benjamin Buttons' gedreht wurde.
Um in dieser schicken Gegend ein Haus bauen zu dürfen, muss man mindestens 20 Zimmer auf seinen grundriss draufbekommen. Ihr könnt euch ja jetzt denken, wie viel Geld die Menschen die dort leben haben. Von diesem Viertel sind wir in die normalen Wohngegenden gefahren und dort gibt es noch sichtliche Spuren von dem Hurricane Kathrina. Viele Leute konnten bis jetzt noch nicht das Geld aufbringen um ihre Häuser reparieren zu lassen. Oder aber sie haben zur Miete gewohnt und sind umgezogen.
Ein wirklich trauriger Anblick, aber eben die Realität.
Ich habe gerade erfahren, dass mein Flugzeug technische Probleme hat und vermutlich nicht vor 9:30 Uhr starten wird. Ich glaube ich sollte mich mal um die Sache kümmern.
Jetzt brauch ich doppeltes Glück...
Samstag, 12. November 2011
Hello NOLA
Ich weiß ja nicht, ob ihr es schon wusstet, aber die kleine Sonja ist alleine nach New Orleans geflogen um sich dort mit einer alten Schulfreundin zu treffen und die Stadt unsicher zu machen.
Unglaulich aber wahr, ich habe mich getraut, alleine mit dem Taxi zur Bushaltestelle zu fahren, wo ich dann von einem Shuttelbus abgeholt und nach Kansas City zum Airport gefahren wurde. Da habe ich dann alleine mein Ticket geholt und bin alleine durch die Kontrollen gegangen.
Ich fühl mich gerade so erwachsen, mit meinen 22 Jahren ;)
Der Flug war angenehm, mein Sitzpartner schweigsam. Erst als ich die Stewardess gefragt habe über welchen Staat wir gerade fliegen, hat er geschnallt, dass ich keine stumme Amerikanerin bin und hat mir ein bisschen was über Louisianna erzählt. Nach zwei Stunden und einem widerlichen Kaffee (ernsthaft, wenn ihr mal mit Frontiers Airline fliegen solltet, holt euch niemals einen Kaffee), war ich endlich in New Orleans.
Der Airport ist sehr groß, allerdings eher lang als breit und verschachtelt, das heißt, man kann sich nicht unbedingt verlaufen, muss aber meilenweit gehen um irgendwo hin zu kommen. Daher haben meine Freundin und ich uns relativ leicht gefunden, sogar ohne moderne Kommunikationsmittel nutzen zu müssen. Einmal gefunden, sind wir auch zusammen in einen Bus gesprungen und zu unserem Hotel gefahren. Als wir ankamen hatten wir bereits 6 Uhr und es war schon relativ dunkel. Nichts destotrotz haben wir uns dazu entschieden, ein bisschen spazieren zu gehen und die Gegend zu erkunden.
Unser Hotel ist sehr nah am French Quater, ein historisches Viertel hier mit vielen Souvenir Läden, einer großen Shopping Mall und einem French Market.
Da aber schon gegen 8 Uhr die gruseligsten Gestalten auf die Straßen kamen, haben wir uns dazu entschieden zurück zum Hotel zu gehen und was zu essen.
In der ersten Nacht habe ich noch keine Nachtschicht für mein Illustrationsprojekt eingelegt, aber das kommt bestimmt noch, spätestens am Sonntag.
Heute sind wir dann mit dem kostenlosen Shuttelservice tagsüber ins French Quater gefahren und sind durch die Straßen getigert. An jeder Ecke in dem Viertel sind Künstler, Maler, Musiker, Entertainer und Wahrsager. Ich brauche unbedingt noch Filme für meine analoge Kamera, ich bin an meinem letzten dran und der ist auch schon bald voll. Aber New Orleans ist wirklich schön, vor allem dieses Viertel. Es ist voller Leben und die Architektur ist einmalig. Ich würde ja so gerne Fotos hochlanden, aber die meisten habe ich mit meiner analogen Kamera gemacht und die, die ich mit meiner kleinen Kompaktkamera gemacht habe, kann ich erst hochladen, wenn ich zurück in Lawrence bin. Aber ich werde auf jedenfall noch eine Auswahl hochladen.
Unsere Pläne für morgen sind:
-eine Citytour mit einem Cityguide
-Museumsbesuche, Kultur eben
-eine Geistertour durch das Fench Quater, und ja ich weiß, ich werde sterben vor Angst und hunderpro nicht schlafen können, aber wenn wir schon in der 'most haunted city of the united states' sind, dann müssen wir uns auch das geben. Außerdem muss ich ja eh noch Illustration machen und wenn ich nicht schlafen kann, schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe.
Unglaulich aber wahr, ich habe mich getraut, alleine mit dem Taxi zur Bushaltestelle zu fahren, wo ich dann von einem Shuttelbus abgeholt und nach Kansas City zum Airport gefahren wurde. Da habe ich dann alleine mein Ticket geholt und bin alleine durch die Kontrollen gegangen.
Ich fühl mich gerade so erwachsen, mit meinen 22 Jahren ;)
Der Flug war angenehm, mein Sitzpartner schweigsam. Erst als ich die Stewardess gefragt habe über welchen Staat wir gerade fliegen, hat er geschnallt, dass ich keine stumme Amerikanerin bin und hat mir ein bisschen was über Louisianna erzählt. Nach zwei Stunden und einem widerlichen Kaffee (ernsthaft, wenn ihr mal mit Frontiers Airline fliegen solltet, holt euch niemals einen Kaffee), war ich endlich in New Orleans.
Der Airport ist sehr groß, allerdings eher lang als breit und verschachtelt, das heißt, man kann sich nicht unbedingt verlaufen, muss aber meilenweit gehen um irgendwo hin zu kommen. Daher haben meine Freundin und ich uns relativ leicht gefunden, sogar ohne moderne Kommunikationsmittel nutzen zu müssen. Einmal gefunden, sind wir auch zusammen in einen Bus gesprungen und zu unserem Hotel gefahren. Als wir ankamen hatten wir bereits 6 Uhr und es war schon relativ dunkel. Nichts destotrotz haben wir uns dazu entschieden, ein bisschen spazieren zu gehen und die Gegend zu erkunden.
Unser Hotel ist sehr nah am French Quater, ein historisches Viertel hier mit vielen Souvenir Läden, einer großen Shopping Mall und einem French Market.
Da aber schon gegen 8 Uhr die gruseligsten Gestalten auf die Straßen kamen, haben wir uns dazu entschieden zurück zum Hotel zu gehen und was zu essen.
In der ersten Nacht habe ich noch keine Nachtschicht für mein Illustrationsprojekt eingelegt, aber das kommt bestimmt noch, spätestens am Sonntag.
Heute sind wir dann mit dem kostenlosen Shuttelservice tagsüber ins French Quater gefahren und sind durch die Straßen getigert. An jeder Ecke in dem Viertel sind Künstler, Maler, Musiker, Entertainer und Wahrsager. Ich brauche unbedingt noch Filme für meine analoge Kamera, ich bin an meinem letzten dran und der ist auch schon bald voll. Aber New Orleans ist wirklich schön, vor allem dieses Viertel. Es ist voller Leben und die Architektur ist einmalig. Ich würde ja so gerne Fotos hochlanden, aber die meisten habe ich mit meiner analogen Kamera gemacht und die, die ich mit meiner kleinen Kompaktkamera gemacht habe, kann ich erst hochladen, wenn ich zurück in Lawrence bin. Aber ich werde auf jedenfall noch eine Auswahl hochladen.
Unsere Pläne für morgen sind:
-eine Citytour mit einem Cityguide
-Museumsbesuche, Kultur eben
-eine Geistertour durch das Fench Quater, und ja ich weiß, ich werde sterben vor Angst und hunderpro nicht schlafen können, aber wenn wir schon in der 'most haunted city of the united states' sind, dann müssen wir uns auch das geben. Außerdem muss ich ja eh noch Illustration machen und wenn ich nicht schlafen kann, schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe.
Donnerstag, 10. November 2011
Freitag, 4. November 2011
Starbucks
Heute haben wir uns trotz aller drängenden Arbeit einen Tag in Downtown gegönnt. Los gings mit Frühstück in der Mensa. Mit einer Portion Rührei und Waffeln im Bauch ging es kurze Zeit später dann ab in den Bus. Erster Halt, Starbucks! Sonja bestellte einen White Chocolate Mocca und ich einen Chai Latte. Mit lecker Heißgetränken gestärkt also ab auf Shoppingtour. Hier gibt es viele schöne Secondhand-Läden zum durchwühlen und Sonja hat auch direkt ein tolles Keid und einen Rock gefunden. Natürlich wurden wir auch wieder von der "Antique Mall" in den Bann gezogen, zwei Etagen Flohmarkt mit wundervoll amerikanischen Dingen, kleinen Döschen, alten Autokennzeichen, Antiquitäten, Kleider, Schuhe.. alles was das Herz begehrt :) Und tatsächlich, wir hatten Glück. Jede von uns hat ein Paar Schuhe gefunden, nicht das wir sie gebraucht hätten (ok, ich habe noch Schuhe gebraucht, Sonja eher weniger). Aber der Preis war unschlagbar.
Außerdem sind sie noch wie neu, der Vorbesitzer hat sie wohl nicht lange oder oft getragen. Und jetzt ratet doch mal, wie viel ich bezahlt habe: 12 Dollar!
Sonja konnte mir ihren Stiefeln den Preis sogar noch toppen. Ihre Stiefel haben sie sage und schreibe $8 gekostet. Sie haben kleinere Gebrauchspuren und sehen auch nicht so neu aus wie meine, aber für $8 kann man da einfach nicht nein sagen. Ein bisschen schwarze Schuhcreme und sie sind wie neu!
Außerdem sind sie noch wie neu, der Vorbesitzer hat sie wohl nicht lange oder oft getragen. Und jetzt ratet doch mal, wie viel ich bezahlt habe: 12 Dollar!
Sonja konnte mir ihren Stiefeln den Preis sogar noch toppen. Ihre Stiefel haben sie sage und schreibe $8 gekostet. Sie haben kleinere Gebrauchspuren und sehen auch nicht so neu aus wie meine, aber für $8 kann man da einfach nicht nein sagen. Ein bisschen schwarze Schuhcreme und sie sind wie neu!
Mittwoch, 2. November 2011
Big, bigger, well... Part 2
Größenvergleich einer deutschen Shampooflasche (braun) und Duschgel (dahinter in hellblau) zwischen amerikanischen Freunden..
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