Samstag, 12. November 2011

Hello NOLA

Ich weiß ja nicht, ob ihr es schon wusstet, aber die kleine Sonja ist alleine nach New Orleans geflogen um sich dort mit einer alten Schulfreundin zu treffen und die Stadt unsicher zu machen.
Unglaulich aber wahr, ich habe mich getraut, alleine mit dem Taxi zur Bushaltestelle zu fahren, wo ich dann von einem Shuttelbus abgeholt und nach Kansas City zum Airport gefahren wurde. Da habe ich dann alleine mein Ticket geholt und bin alleine durch die Kontrollen gegangen.
Ich fühl mich gerade so erwachsen, mit meinen 22 Jahren ;)
Der Flug war angenehm, mein Sitzpartner schweigsam. Erst als ich die Stewardess gefragt habe über welchen Staat wir gerade fliegen, hat er geschnallt, dass ich keine stumme Amerikanerin bin und hat mir ein bisschen was über Louisianna erzählt. Nach zwei Stunden und einem widerlichen Kaffee (ernsthaft, wenn ihr mal mit Frontiers Airline fliegen solltet, holt euch niemals einen Kaffee), war ich endlich in New Orleans.
Der Airport ist sehr groß, allerdings eher lang als breit und verschachtelt, das heißt, man kann sich nicht unbedingt verlaufen, muss aber meilenweit gehen um irgendwo hin zu kommen. Daher haben meine Freundin und ich uns relativ leicht gefunden, sogar ohne moderne Kommunikationsmittel nutzen zu müssen. Einmal gefunden, sind wir auch zusammen in einen Bus gesprungen und zu unserem Hotel gefahren. Als wir ankamen hatten wir bereits 6 Uhr und es war schon relativ dunkel. Nichts destotrotz haben wir uns dazu entschieden, ein bisschen spazieren zu gehen und die Gegend zu erkunden.
Unser Hotel ist sehr nah am French Quater, ein historisches Viertel hier mit vielen Souvenir Läden, einer großen Shopping Mall und einem French Market.
Da aber schon gegen 8 Uhr die gruseligsten Gestalten auf die Straßen kamen, haben wir uns dazu entschieden zurück zum Hotel zu gehen und was zu essen.
In der ersten Nacht habe ich noch keine Nachtschicht für mein Illustrationsprojekt eingelegt, aber das kommt bestimmt noch, spätestens am Sonntag.
Heute sind wir dann mit dem kostenlosen Shuttelservice tagsüber ins French Quater gefahren und sind durch die Straßen getigert. An jeder Ecke in dem Viertel sind Künstler, Maler, Musiker, Entertainer und Wahrsager. Ich brauche unbedingt noch Filme für meine analoge Kamera, ich bin an meinem letzten dran und der ist auch schon bald voll. Aber New Orleans ist wirklich schön, vor allem dieses Viertel. Es ist voller Leben und die Architektur ist einmalig. Ich würde ja so gerne Fotos hochlanden, aber die meisten habe ich mit meiner analogen Kamera gemacht und die, die ich mit meiner kleinen Kompaktkamera gemacht habe, kann ich erst hochladen, wenn ich zurück in Lawrence bin. Aber ich werde auf jedenfall noch eine Auswahl hochladen.

Unsere Pläne für morgen sind:
-eine Citytour mit einem Cityguide
-Museumsbesuche, Kultur eben
-eine Geistertour durch das Fench Quater, und ja ich weiß, ich werde sterben vor Angst und hunderpro nicht schlafen können, aber wenn wir schon in der 'most haunted city of the united states' sind, dann müssen wir uns auch das geben. Außerdem muss ich ja eh noch Illustration machen und wenn ich nicht schlafen kann, schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe.

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