Montag, 14. November 2011

Orange Juice on the New Orleans International Airport

Und da melde ich mich zurück, diesmal vom Flughafen, wo ich schon seit heute morgen um 11 Uhr sitze. Gerade haben wir 16 Uhr. Klingt nach einem spannenden Tag? Ja da könntet ihr recht haben.
Bis auf eine kleine dumme Aktion meinerseits ist hier auch noch nichts spannendes passiert. Ich wollte mir einen O-Saft kaufen und hab ihn geschickter Weise auf den Boden fallen lassen.
Das Resultat: Ich habe den Airport geflutet, Ironie des Schicksals, was? Ein fleißiger Mitarbeiter hat mein Malheur aber direkt verschwinden lassen und die nette Vekäuferin hat mir sogar eine neue Flasche gegeben.

Tja und jetzt sitze ich hier, trinke meinen neuen Orangensaft und warte darauf, dass die letzte halbe Stunde bis zum Boarding vorbei geht. Doch ich bin wiedermal der absolute Glückspilz, mein Flug hat Verspätung, juhuu. Nich weiß keiner, wie viel, ich hoffe ja, nur so 10 Minuten oder so, weil sollte es großartig weiter darüber hinaus gehen, habe ich ein kleines Problemchen. Ich habe einen Shuttleservice gebucht, der mich um 7:30 Uhr beim Airport in Kansas City abholt. Das ist ihre letzte Tour und ich hoffe, dass ich die erwische, ansonsten muss ich mir vermutlich ein Taxi bestellen, dass mich nach Lawrence fährt und das ist verdammt teuer.

Wünscht mir also Glück!

Wovon ich euch aber eigentlich erzählen wollte, war mein Sonntag in NOLA.
Morgens haben wir eine Bustour durch New Orleans gemacht, dabei sind wir nocheinmal durch das French Quater gefahren, und haben dabei ein kleines Ferienhäuschen von Angelina Jolie und Brad Pitt gesehen. Die Häuser in dem Viertel sind wirklich wunderschön, nicht wirklich im französischen Stil, aber sehr romantisch mit Balkonen und vielen Pflanzen. Aber die Fotos lade ich ja noch die Tage hoch. Danach sind wir in den Garden District gefahren, das VIP-Quater New Orleans, wenn man so will. Dort steht auch das Haus in dem der Film 'Der sonderbare Falle des Benjamin Buttons' gedreht wurde.
Um in dieser schicken Gegend ein Haus bauen zu dürfen, muss man mindestens 20 Zimmer auf seinen grundriss draufbekommen. Ihr könnt euch ja jetzt denken, wie viel Geld die Menschen die dort leben haben. Von diesem Viertel sind wir in die normalen Wohngegenden gefahren und dort gibt es noch sichtliche Spuren von dem Hurricane Kathrina. Viele Leute konnten bis jetzt noch nicht das Geld aufbringen um ihre Häuser reparieren zu lassen. Oder aber sie haben zur Miete gewohnt und sind umgezogen.
Ein wirklich trauriger Anblick, aber eben die Realität.

Ich habe gerade erfahren, dass mein Flugzeug technische Probleme hat und vermutlich nicht vor 9:30 Uhr starten wird. Ich glaube ich sollte mich mal um die Sache kümmern.

Jetzt brauch ich doppeltes Glück...

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